Bockmog

Der Unimog und unser schönes Restleben

Happy Mog

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… für Miss Golightly :-) … mal wieder etwas verspätet und leider nicht wie geplant aus Afrika.


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Marokko 2009 - Chefchouen und Rifgebirge

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“Ich will ein fernes Land bereisen” … . So fängt eines meiner Lieblingsgedichte an und heute kommt dieses Gefühl auf.

Nachtrag: Hier mal ganz

Ich will ein fremdes Land bereisen,
seine Berge bewandern,
seine Kuesten erforschen,
die rauen Klippen besteigen
und Halt finden am lebensrettenden Vorsprung.

Ich will die fremden Winde spueren
und den warmen Regen auf meinen Wangen.
Meine Haende will ich in seine Erde graben.
Seine Wurzeln fuehlen will ich,
schmecken sein Salz und riechen
den Duft seiner weiten Taeler.

Und ich will kaempfen mit dem Land,
mich messen mit seinem Willen,
seine und meine Grenzen erforschen,
bis der Schlaf kommt und ich mich bette
auf den Blaettern seines Herbstes.

(Martin Rauhaus)

Wir gehen es gemütlich an, erst mal DUSCHEN … welche Wohltat - das reicht schon um für Alles zu entschädigen, obwohl das Wasser auf diesem Platz eiskalt ist. Wir sind ganz schnell wach und voll bei der Sache.

Merke: die Unimog-Leiter nie mit Flip-Flops heruntersteigen oder zumindest besser aufpassen um erste Kolateralschäden an den Schienbeinen zu vermeiden. AUA!!!!

Dann bummeln wir etwas durch Chefchouen ( wie wir später merken werden waren wir falsch ;-)) und drängeln uns mit den Einheimischen über den Markt, der eine Mischung aus Gemüse, Viehmarkt und Warenmarkt ist.

Mich ernüchtert etwas, dass Werbegeschenke aus anderen Ländern verkauft werden … . Jede Menge Dove Kosmetikbeutel liegen rum.
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Marokko 2009 - Einreise nach Marokko

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Nachdem wir ewig an der Fähre gewartet haben, geht es bei ziemlich heftigem Seegang über die Strasse von Gibralta auf den anderen Kontinent.
Leider ist es mittlerweile zu dunkel, um noch etwas zu sehen ausser den Passagieren, denen das Rollen des großen Schiffes durch die Wellen auf den Magen schlägt.
Runter von der Fähre und dann sind unsere guten Nerven gefragt. In allen Reiseführern steht ausführlich von den Papieren, die man braucht, aber niemand erklärt wie das Chaos an der Grenze wirklich funktioniert. Dieses Chaos haben wir nicht erwartet.

Man wir hierhin gewunken, dahin gewunken und findet sich letztendlich in einer der vielen Schlangen wieder, die auf ein Paar Grenzhäuschen zusteuern. Wir wissen, dass wir den Einreisezettel brauchen und den grünen Autozettel, den der Fahrer ergattern kann, den anderen haben wir schon an der Fähre bekommen. Nur was damit machen … . Hilfe …
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Molog

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Leider hat, wie wir jetzt sehen, das Mobloggen ueberhaupt nicht funktioniert, deshalb jetzt aus den haengengebliebenen Mails der Log der letzten Tage; aktuell aus Fes.

Nord Afrika, wir kommen:

… Ausgestattet mit lecker Kuchen, einem Routenvorschlag des zweiten Copiloten brummen wir dahin. Schwesterherz hat noch bei den zwei P geholfen, Packen und Putzen, während die Männer noch letzte Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben. Vive la belle france erst mal :-).

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—- Bockmog unterwegs

Während es dunkel wird, schmeissen wir mal des Fahrers neues Gadget, das Garmin Oregon 400t an … Sieht so aus, als würden wir irgendwann ankommen :-) - jetzt hängen wir erst mal in französischen Dörfern fest.

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—- Bockmog unterwegs

… Nach der ersten sehr ruhigen Nacht sind wir bereit für Croissants und Ziegenkäse, erst mal geht’s in einen französischen Einkaufstempel - j´aime bien Auchan.

Am nächsten (einer von tausend) Kreisel treffen wir einen blau-weissen Rundhauber, die Fahrer grüßen sich verschwörerisch, ich muß grinsen :-D. ‘Tja, so ein Motor verbindet’ ist der stolze Kommentar meines Fahrers.

Das Moggeln ist zwar eine sehr langsame, aber wie wir jetzt feststellen, angenehme Art des Reisens mit dem Hauch von Abenteuer, den trotzige Großstadtpiraten brauchen. Mal sehen wie weit wir kommen heute … Erst mal ist ein Frühstück in Clermant-Ferrand unter der Brücke der Plan.

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—- Bockmog unterwegs

So langsam wir die Geduld auf die Probe gestellt das Popometer meldet sich und verlangt Bewegung. Seit heute morgen, nahe Barcelona, haben wir ca. 400km geschafft, das aber bei strahlender Sonne und weitgehend Meerblick.

Ich nehme mir vor gaaaaanz lange nicht auf die Schilder zu schauen und dann sind bestimmt 50km vorbei - mhmm, klappt nicht.

Toll ist das über 20 Stunden lange Hörbuch “Das Labyrinth” durch das wir quasi durchfahren, behandelt es die Zeit um 1200 n. Chr. in Südfrankreich, Carcasonne, Toulouse …. Für normale Umstände viel zu langatmig, aber in der Situation perfekt.

Moggele moggelt brav, alles gut - viva espagna. Gleich müssen wir nochmal spanisch Leckereien kaufen :-D und dann wär Ankommen nicht schlecht.

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—- Bockmog unterwegs

Die Fahrt durch das pastellfarbene Disneyland an der spanischen Südküste nach Einbruch der Dunkelheit war nervig. Aber heute geht´s nach Ceuta.

Leider wütet über die Strasse von Gibralta ein heftiges Windchen, deswegen ‘müssen’ wir noch etwas Bummeln gehen. Das Brummen des Motors fehlt etwas :-D.

Das Moggele zieht die Blicke auf sich, man lächelt oder fühlt sich berufen zu kommentieren. Bevor wir die Tickets holen, grinsen uns 4 Marokaner an, heben den Daumen und rufen freudig: “das ist eine super Auto”.

Am Ticketschalter rutscht uns dann das Herz in die Hose. “is it the big white car, the unimog?” - wir sehen den Preis explodieren … . Aber er drückt nur seine Bewunderung aus, da er uns gesehen hat, als wir zum Parkplatz geschunkelt sind.

In der Autoschlange kommt einer dieser in Tarnfarben gekleideten Outdoortypen, guckt interessiert und beginnt Smalltalk, wo es hingeht, bla bla … . Schönes Auto, er fuhr auch mal Unimog … . ‘Wir schaun mal was er kann’ sagen wir höflich und er antwortet grinsend ‘ ha, bei dem müsst ihr ja suchen, was er NICHT kann. :-D

—- Bockmog unterwegs


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Uff… Tüv!

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Neue Schuhe

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….. was ist eigentlich Manolo? … Pfff :-)


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Des Cadeaux

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Bockmog unterwegs

Noch schnell eine Gastgeschenkwühlkiste mit allerlei Kindersachen gepackt:
Stifte, Hefte, Malbücher, Kinderzahnbürsten, Michzahlzahncreme, Autos, Flummies …. was Kids halt so mögen.

Man mag sich streiten, ob das sinnvoll ist und man das Bitten der Kids was in den afrikanischen Ländern zwangsläufig vorkommt, um Geschenke oder Bonbons unterstützen soll, aber ich habe bei den eher sinnvollen Sachen ein wesentlich besseres Gefühl als bei Zuckerzeug oder Geld.

Wenn jeder sich aussuchen kann was er mag so erinnert mich das an das große Flummiglas, das es mal bei einem Arzt gab bei dem ich als Kind war. jetzt, da wir genügend Platz haben, find ich das völlig fine :-), mag man sagen, was man will … . Mal sehen, ob ich das Prinzip reingreifen und eins aussuchen klar machen kann :-)

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