Bockmog

Der Unimog und unser schönes Restleben

Über Marakesch nach Hause - zurück in die rote Stadt

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Wir sind noch die letzten Etappen der Reise schuldig. Etwas merkwürdig fühlt es sich an, nun nochmal fast 2 Monate zurück zu gehen, denn in Gedanken sind wir schon in Tunesien oder Algerien Jordanien … oder an einem anderen Platz der Welt, wo wir schon im Genuss eines neuen Wohnkomforts nach der Umbauaktion sind.

Trotzdem zurück zu unserer Übernachtung am Erg Chegagga unter den tausend Sternen, den großen Sandünen, die uns in unglaublichen Braun- und Goldtönen schimmernd, bei Sonnenaufgang begrüßen.
Unsere Gazellen sind schon aufgebrochen, schade, wir hätten gerne noch tschüss gesagt, aber die Mädels fahren hunderte von Kilometern am Tag durch die schwierigsten Gebiete.

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Der Morgen …

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Marokko 2009 - Schluck Staub und marokkanisches Theater

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Weiter geht´s mit unserer Geschichte in der Wüste.
Wir sind in Mhamid angekommen, was leider, leider der Ausgangspunkt unserer Rückreise sein wird. Wir werden zum Erg Chegagga fahren und und dann über den Tizi-n-Test zurück nach Marakesch aufmachen und an der Küste zurück nach Ceuta fahren.

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Zunächst heisst es in Mhamid allerdings einen Schlosser suchen - bevor es in den Sand geht muss der Astabweiser geschweisst werden. Ein kompetenter junger Mann ist schnell gefunden und er zusammen mit dem Fahrer turnen auf dem Auto herum und schweissen mit alten Stücken die Rohre.

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Marokko 2009 - Fes - Ifrane - Arzrou

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Bockmog - Tour / Marokko 2009 - Mittlerer Atlas

So, nachdem wir uns wieder in den Mog gepackt haben, der sich mittlerweile so richtig nach Basisstation anfühlt und die entsprechende Bewohntheit bekommt ( sei es nur durch das Chaos das im Wohn-, Ess-, Schlafzimmer herrscht, bis wir irgendeine Form von Selbstorganisation gefunden haben ), nutzen wir die Abendstunden um weiter zu fahren. Zwischen Ifrane und Azrou liegt wieder ein kleiner Campingplatz, den wir erreichen und von dem aus wir den mittleren Atlas ansteuern wollen. Erst mal aus Fes rauskommen, aber das geht wider Erwarten ganz gut.

Morgens hatten wir beim Spülen eine Wohnmobilurlauberin getroffen. Komischerweise funktioniert das irgendwie so: man unterhält sich untereinander auf Deutsch, klar. Aber manche Auch-Reisende sehen dies als Zeichen für einen gepflegten Smalltalk - Begründung: weil sie die gleiche Sprache sprechen. Mhmmm, das ist Gemeinsamkeit auf das Maximum reduziert. Diese aber ist eigentlich ganz nett, nicht unser Alter, ok und auch von der Sorte, die ihre Schuhe schrubbt, damit sie schön sauber sind - diese fiesen, superhässlichen, ich kann´s gar nicht in Worte fassen, Croques, die alle seit 2 Sommern anhaben. Warum nur? Sollte einer der werten Leser mir das mal erklären können, wär ich sehr sehr dankbar.

Nun gut, sie fragt wo wir hinwollen, erzählt, wo sie waren und dass sie auf der Heimreise sind. Brrrr, bei dem Wort kriege ich schon Schauer.

( Habe mich übrigens wieder ein wenig mit “good old germanny” versöhnt. Zum Glück ist das Wetter grade so schön, dass man mit dem Radl morgens am Main entlangfahren kann und Abends im Schneckentempo zurücktrödeln und die Menschen die im Gras sitzen sind endlich mal relaxt und haben gute Laune. )

Sie waren schon sehr sehr viel länger unterwegs erzählt sie, Alles lesen? Hier klicken und weiterlesen … »


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Unsere Gazellen

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http://www.rallyeaichadesgazelles.com

Was es mit “unseren Gazellen” auf sich hat, werden wir bald schreiben und natürlich machen wir einen “nachgereichten” Reisebericht.
Nichts desto trotz war ich doch jetzt neugierig wie es den beiden Gazellen mit der Nummer 143 ergangen ist, die wir kennen- und mögen gelernt haben, nachdem uns die Wüste kurz zusammengebracht hat und ein bisschen Champagner und Bier geflossen ist.

Die beiden, Véronique Robitail und Evelyne Colomer haben sich zeitgleich mit uns dieselbe Strecke zum Erg Chegaga entlang gekämpft und uns ihren Staub schlucken lassen :-).

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>> Weitere Bilder
Hier der Blog der Total Teams: http://www4.total.fr/gazelles/

Chers gazelles, :-) nous sommes été trés heureux de faire votre conaissance!

Die Ralley ist eine reine Frauenralley und die Gazellen haben sich durch das wüste Ödland nach Essouira gekämpft.


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Marokko 2009 - Vom Heimkommen

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Schon bei unserer letzten Reise hatte ich mir vorgenommen über das “Heimkommen” zu schreiben - eine fiese Nebenwirkung des Reisens, wenn man den Durst nach fernen Ländern und das was man sich unter Freiheit vorstellt, spürt. Eigentlich grenzt das was passiert an eine Microdepression.

Wir moggeln zurück, was eigentlich ganz schön ist, die langsame Rückkehr ist eine langsame Annäherung an die Heimat.

Die erste Nacht in einem richtigen Bett, ich habe die Landkrankheit, das Schaukeln und Brummen fehlt mir der Boden wogt ein wenig wie nach einigen Tagen segeln und es zieht irgendwie im Herzen. Sehnsucht nach gestern …. im Hotel Belle Etoile, unter den Millionen Sternen in der Wüste schlafen oder nach den Gerüchen und fremden Geräuschen, die in Nase und Ohren noch nachklingen.
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