Woran merkt man, dass eine Reise zuende geht und ein Urlaub vorbei ist? Man erinnert sich wieder an Wochentage und merkt dass Wochenende ist. Ein typischer Urlaubssatz ist doch “Sag mal weisst du welcher Tag heute ist?” - Und so wachen auch wir heute morgen an unserem ersten Wochenende wieder zuhause auf. Hmm, habe die ganze Woche schon so ein Ziehen im Herzen, Fernweh, eindeutig und dann kommt auch noch dazu, dass ob der unmenschlichen Temperaturen und dem Regen man bergeweise Wäsche wäscht, trocknet, schleudert, aufhängt, nur um sie bis zum nächsten Sommer in die hinterste Schrankecke zu verstauen und wenn die Urlaubsbräune sich jeden Tag um eine Nuance erhellt, genauso wie die Erinnerung verblasst. - Eindeutig sind wir von Fernweh, Reisefieber und Post-Trip-Depression befallen - fortgeschrittenes Stadium, was tun?
Aber nette Post war im Briefkasten: Wir sind ja nun auch Mitglied, bzw. der Fahrer im Unimog-Club Gaggenau und auch hier werden wir mit der Nase auf die Sehnsucht zu Reisen gestossen. Mehr als neidisch lesen wir den aktuellen Reisebericht: mit dem Unimog in die Sahara, Schweinerei, wir wollen auch … . Dieser Club hat aktuell über 6.000 Mitglieder, alles Moggler. Cool! Der Fahrer wird sogar namentlich als neues Mitglied begrüsst.



Generell hat sich unser Lese- und Surfverhalten rabiat geändert, hier liegt alles voller Outdoorkataloge und Zeitschriften, wir stürzen uns auf den Allradler wenn er im Briefkasten ist und finden so Seiten wie die hier, mit dem Bus von London nach Sidney. Meine erste Reaktion war, den nehm ich ;-).

In dem katalog ist zum Beispiel eine coole Geschichte über einen Trip mit einer Ente - gross.
Man merkt auch, dass man wieder zuhause ist, wenn man Listen hat, was alles zu erledigen ist, Papier fürs Filofax nachkauft, Einkaufen gehen muss und lauter soloch unötige Sachen - Alltag ist irgendwie unötig finden wir.
Arbeiten ist ja eigentlich nicht so schlimm, zumindest nicht, wenn man seinen Job gerne macht, dennoch zur Freiheit gehört eben unweigerlich die Freiheit in der Entscheidung und will man gerne seine Brötchen am Monatsende kann man nun mal nicht entscheiden. Wir werden uns wieder dran gewöhnen, denke ich, hoffe ich, befürchte ich. Nur die typisch deutsche Verbissenheit die kann noch ein bisschen von uns fern bleiben - wir haben die nicht vermisst.
Heute gabs aber erst mal noch den Umzug von der Ex-Weddingplannerin, den wir schwupss-die-wupps zügig und diszipliniert über die Bühne gebracht haben.

Mogen MUSS
ich mal noch die Bilder von der Fähre aus Griechenland und selbstverständlich Venedig machen. Nicht zu vergessen auch den Katzencontenbattle den ich mit dem Mainbuben angefangen habe. Unsere Osama - Bin Katze, so nennen wir ihn seit neustem, richtiger Name Dr. Schiwago, ist für unser aller drei Schlafdefizit diese Woche auf jeden Fall mitverantwortlich und für Drama und Competition so gar nicht geeignet. Unser hochprofessionelles Fotoshooting gestern Abend war dan doch nicht so ganz erfolgreich ;-), wir üben das mal noch.
Heute gibts aber auch noch einen Happymog für Claudio, etwas verspätet aber trotzdem herzlichen Glückwunsch von uns.

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