Bockmog

Der Unimog und unser schönes Restleben

Neuer Lesestoff

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Nach der Reise ist vor der Reise. Neugierig auf das Buch von Rolf habe ich es letzte Woche bei Amazon ( nur noch gebraucht erhältlich) bestellt.

Gekommen ist eine alte Bibliotheksausgabe. 10.000km Orient riecht toll nach altem Buch und sieht aus wie eine Kopie von vielen Handzeichnungen und maschinengetippten Seiten, sehr retro und charmant. Viele der Informationen sind sicher heute noch gut zu gebrauchen.

Besonders berührt hat mich diese Seite, auf der ein Unimog Doppelkabiner 416 (wie der Bockmog) auf eine sehr liebenswerte Weise gesucht wird.

10000kmorient

In Marokko hatten wir unter anderem das Buch “Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen: Eine abenteuerliche Reise durch Afrika” dabei, ein Holländer fährt mit einem uralten Mercedes 190D allein durch die Wüste um ihn zu verkaufen.
Dieser zitierte immer wieder “Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten: Ein Versuch über Werte” was der Fahrer zu meiner großen Verwunderung nicht kannte. In meiner Sturm und Drang-Zeit war das pseudophilisophische Werk ein absolutes Must.

So kam es mit Sahara Overland und 10.000 km Orient mit in den Einkaufswagen.

Sahara Overland, 2nd: A Route and Planning Guide (Trailblazer)- das Standartwerk für alle Saharareisenden enthält eine mehr oder weniger genaue Beschreibung aller Strecken durch die Wüste für alle, die auf eigene Faust unterwegs sind. Dem Holländer hats nicht so viel genutzt und er schreibt lustig über einen seiner Führer, der eine ganz besondere Vorstellung der Zweckgemeinschaft hatte. Ein kurzweiliges, wenig anspruchsvolles, aber unterhaltsames Buch, ideal für den Urlaub :-).

buecher


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Gefährliches Halbwissen in der Mittagspause

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Heute begebe ich mich mit Kollege X zum Kamerakauf in die Mittagspause. Zumindest zur Recherche nach der richtigen Digitalen Spiegelreflexkamera. Nachdem wir Grundsätzliches zum Kameratyp geklärt haben, verlieren wir uns in der alten Diskussion zwischen Canon und Nikon. Ich tendiere zu Canon, ebenso wie in unserem Fall - DSR für Anfänger - der freundliche Verkäufer aus dem Fotoladen meines Vertrauens doch die Macht der Marke überschattet Produkteigenschaften und Kollege X findet viele Argumente für Nikon ( und gibt zu, dass er einfach den Brand den cooleren findet :-)).

Zugegeben, beide Kameras tun sich sooooo viel nicht und in der Foto Community wird man ebenfalls nie zu einem finalen Ergebnis kommen, aber Canon als eher Massenprodukt mit guter Qualität schreckt ihn neben der Größe der Kamera ab. Zur Debatte stand EOS 450D und Nikon D60.

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Genervte Copilotin & Flickr Odysee

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Arg - ich verliere langsam die Geduld. Seit 2 Tagen schreibe ich fröhlich eMails mit Flickr hin und her. Das einzig Positive, die Mails sind total nett.

Marokko 2009 -Marakesch

Und wo geht´s jetzt lang?
Samstag hatte ich ob der Bilderflut unseren pro-Account wieder geupdatet und brav meine 24$ irgendwas gezahlt. Plastikgeld machts möglich.
Trotzdem kann man nicht auch die Badges gehen und sich die Bilder ansehen - erst einloggen, was für ein Quatsch - das ging doch die ganze Zeit. Und es erden auch nicht alle Sets angezeigt obwohl angeblich ja unbegrenzte Bilderanzahl. Und was war das für eine Arbeit das alles halbwegs zu sortieren und mit einigen Abstürzen hochzuladen - nachtarbeit sozusagen und dann die Enttäuschung an Morgen wenn´s wieder nicht geklappt hat.

Um meine Serviceanfrage bearbeiten zu können - mit der Frage ob irgendwas nicht mit dem Pro-Account nicht stimmt - möchte ich doch bitte erst Geburtsdatum, Zip-Code, alternative email-Adresse abgeben.
Weiss ich doch nicht mehr was ich da angegeben hatte, meine Daten, die des Fahrers, hab ich mich in der PLZ vertippt - keine Ahung mehr. Wer gibt schon immer seine richtigen Daten an. A) weil sowieso dann Werbung kommt, B) weils manchmal einfach zuviel Arbeit ist.
Einen Teil der Daten konnte ich zwar ändern, sodass ich wenigstens weiss welche PLZ und eMail aber Geburtsdatum ist weder änderbar noch wird es angezeigt, na supi!

Es wird mir also ein Rätsel bleiben müssen - die letzte email besagt, dass ich bitte nochmal eine neue Serviceanfrage senden soll und ich bin total genervt.

Das Argument, dass ich mit meinem Namen unter meiner eMailadresse doch never für einen Account zahlen würde und das Zurücksenden der Billingbestätigung haben nix genützt.
Man kann`s auch übertreiben, ich wollte doch nur wissen, warum nicht alles angezeigt wird und hab nicht 2 Millionen zurückgefordert.

Man benutze also diesen Link und sieht trotzdem leider nicht alle Sets :-(. Großes Sorry, ich weiss auch keinen Rat!

Dafür haben wir über Flickr grad ne Einladung zur Gruppe World of Unimog *** NO Invitation needed *** bekommen und die Erlaubnis gegeben unseren Bockmog aufzunehmen in die Galerie.

Dieses Foto bespielsweise ist der Hammer! Oder das ganze Set eines Gruppenmitglieds.

Wie Thilo Wessel von der Unimog Community diese Woche in Xing schrieb: Die Unimog-Welt ist klein :-) - aber mir kommt sie extrem viel größer vor als ich dachte, wusste ich doch 33 Jahre meines Lebens gar nicht was ein Unimog ist und hätte auch keinen gebraucht. Doch jetzt geht´s nicht mehr ohne :-).


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Flugzeugwartung

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Gestern Abend habe ich eine sehr sehr nette Mail bekommen, von einer anderem Unimog-Crew.
Ich denke ich darf zitieren, weil der Spruch einfach klasse ist:

“lasst euch von der anfangspanne nicht abschrecken, der mog ist eigentlich ein ultrarobustes fahrzeug, das zwar wartung braucht wie ein flugzeug (also regelmässig kontrollen) , dies aber mit ungeheurer zuverlässigkeit belohnt.”

OK, verstanden, ich bin ja schon Copilot, aber dann wird der Fahrer Pilot :-).

So sei es :-), das Monsterchen sollte ja was für´s Leben sein, also was sind da schon 2 Jahre.
Da ich technisch nicht so bzw. eigentlich null versiert und interessiert bin ist mein Platz bei den ganzen Wirren auch eher die Zuschauertribüne. Dennoch hab ich gestern bei leichter Bettlektüre des Standartwerks aus dem Reise Know How Verlag (Hans Gerd Scholz, Expeditionsmobil) gelernt, daß der 416er den wir haben gar nicht mal so verbreitet ist.
Ich zitiere aus dem Kapitel “Die Unimog-Familie”: “Will man das absolute Nonplusultra der Geländegängigkeit anstreben, so kommt man um den Unimog nicht herum”.
Und ein paar Seiten später, nachdem ich gelernt hab, dass die 404er Benziner sind ( was mir nicht bewusst war ) schreibt er: “Er (der 416er) gilt als das nahezu ideale Basisfahrzeug für ein extrem geländegängiges Expeditionsfahrzeug.

Ich muss gestehen, erst mal fühlt es sich so an als wenn Töchterchen aus gutem Hause anfängt zu reiten und gleich `nen Rassegaul in den Hof gestellt bekommt :-), aber ich hab auch gelernt, dass er nicht so oft gebaut wurde und im Einsatz war (”die Meisten sind nun in Liebhaberhand”) vielleicht ist es ja in Zeiten wie diesen, wo wir vielleicht bald wieder auf Ackerbau und Viehzucht umsteigen müssen, bei guter Pflege ( und sicher weiterhin massivem Euroverbrauch) eine echte Wertanlage. Mit alternativen Brennstoffen hat er ja wenig Probleme.

Bissl Zittern gibt´s ( wie soll es bei uns auch anders sein, streng nach der Regel ohne Last-Minute Stress ist alles nur halb so schön) noch, er kriegt noch neue Reifen heute und dann muss er noch durch den TÜV. Leider hat wohl die letzte TÜV-Werkstatt wo wir waren wegen zuviel Kulanz ihre Zulassung verlorgen *ggg* - mal sehen was so passiert.


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Nix los

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…. absolut gar nichts. Sollte unser Dasein langweilig sein? Nein - isses nat. nicht - für einen selber.
Aber für andere schon - also was soll ich erzählen. Der Unimog - Namensgeber dieses Blogs - steht immer noch 1.000km weit weg.

Die schlimmste Überraschung war - von den Arbeiten die in der Zwischenzeit nach dem Winterlager hätten ausgeführt werden sollen ( Tank schweissen, Innenverkleidung … ) wurde nichts gemacht. Niente, Nothing, Rien - scheint aber normal da zu sein, größeres Aufregen brachte nichts. Tja und nun ist ein weiterer Somemr vorbei wo er uns durch die Welt hätte fahren können.

Auf dem Abholtrip - ich konnte wegen eines beruflichen Projekts leider nicht - der Vater des Fahrers war dabei - hat die tolle Mercedes-Benz Reparatur für 5-stellige Beträge nicht mal hundert Kilometer gehalten. Alles Öl hat das Baby verloren und die beiden wurde ihre Reisekasse für die Rückfahrt für Flugtickets los nachdem sie Sofia erkundet haben.
- ja ihr schimpft zurecht mit dem Fahrer - er hat nix davon gebloggt.

Und nun haben wir Mercedes Deutschland eingeschaltet und hoffen ihn nach fast genau einem Jahr - nächste Woche haben wir Hochzeitstag - endlich wieder zurückholen zu können. Egal fast in welchem Zustand.

So siehts aus und aus einem ambitionierten Bockmog-Blog istz eine ziemliche Einöde geworden …. und ich hab auch gar nicht mehr so richtig Lust auf Copilotin sein - fühlt sich ziemlich arbeitslos an. - das ist mal der aktuelle Staus - hab mir zwar vorgenommen wieder mehr zu schreiben aber ohne Reisen und Moggen is auch blöd - der zweimillionste Katzencontentblog ….


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Los geht´s

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Kap Verden wir kommen - um 19.10 geht unser Flieger und nach kleinem Zwischenstop sind wir dann heute Nacht in Praia. Mal sehen, wie dort so die Internetanbindung ist, Kamera & Co, (danke an Mainbube für das Objektiv) und eepc (mal sehen was der Kleine so drauf hat :-)) sind eingepackt - wir versuchen nat. zu bloggen, jetzt sind wir erst mal weg.de. Tschüss …

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Rückenwind …

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kann aus der Ferne wehen. Ein superschöner meisterlicher Satz …, Tassenschutz, menschelnde Gebrauchsanleitungen, Sonnenschein, Spitznamen, Mutmachmarmelade, Kamikaze-Copilotinnen statt Windmühlen, Nervennahrung, BCD-Pläne, Winkecollagen, Fiepsi´s … voll bepackt und mit einem Riesendankeschön geht´s in die Berge, die je weiter man sich davon weg bewegt kleiner erscheinen. DANKE und Riesenknutscher!

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