
So, nachdem wir uns wieder in den Mog gepackt haben, der sich mittlerweile so richtig nach Basisstation anfühlt und die entsprechende Bewohntheit bekommt ( sei es nur durch das Chaos das im Wohn-, Ess-, Schlafzimmer herrscht, bis wir irgendeine Form von Selbstorganisation gefunden haben ), nutzen wir die Abendstunden um weiter zu fahren. Zwischen Ifrane und Azrou liegt wieder ein kleiner Campingplatz, den wir erreichen und von dem aus wir den mittleren Atlas ansteuern wollen. Erst mal aus Fes rauskommen, aber das geht wider Erwarten ganz gut.
Morgens hatten wir beim Spülen eine Wohnmobilurlauberin getroffen. Komischerweise funktioniert das irgendwie so: man unterhält sich untereinander auf Deutsch, klar. Aber manche Auch-Reisende sehen dies als Zeichen für einen gepflegten Smalltalk - Begründung: weil sie die gleiche Sprache sprechen. Mhmmm, das ist Gemeinsamkeit auf das Maximum reduziert. Diese aber ist eigentlich ganz nett, nicht unser Alter, ok und auch von der Sorte, die ihre Schuhe schrubbt, damit sie schön sauber sind - diese fiesen, superhässlichen, ich kann´s gar nicht in Worte fassen, Croques, die alle seit 2 Sommern anhaben. Warum nur? Sollte einer der werten Leser mir das mal erklären können, wär ich sehr sehr dankbar.
Nun gut, sie fragt wo wir hinwollen, erzählt, wo sie waren und dass sie auf der Heimreise sind. Brrrr, bei dem Wort kriege ich schon Schauer.
( Habe mich übrigens wieder ein wenig mit “good old germanny” versöhnt. Zum Glück ist das Wetter grade so schön, dass man mit dem Radl morgens am Main entlangfahren kann und Abends im Schneckentempo zurücktrödeln und die Menschen die im Gras sitzen sind endlich mal relaxt und haben gute Laune. )
Sie waren schon sehr sehr viel länger unterwegs erzählt sie, Alles lesen? Hier klicken und weiterlesen … »
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